Themen
Wofür ich vor Ort einstehe.
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Digitalisierung und Bürokratieabbau
Eine Verwaltung muss dem Bürger dienen, nicht ihn gängeln. Als Softwareentwickler kenne ich diese Strukturen aus der Praxis: schlechte Prozesse werden durch Digitalisierung nicht besser, nur schneller verwirrend. Erst aufräumen, dann automatisieren. Was hier an Kapazität frei wird, schafft Spielraum für die folgenden Punkte.
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Bildung und Schule
Wer hier zur Schule geht, soll Chancen finden, keine Hürden. Unsere drei Grundschulen brauchen verlässliche Investitionen, an allen Standorten. Keiner darf zurückbleiben. Ganztagsschulen sind ein Angebot, kein Eingriff: der Elternwille bleibt maßgeblich. Damit Familie und Beruf auch außerhalb der Schulzeiten vereinbar bleiben, muss die Anschluss- und Ferienbetreuung verlässlich sein. Wo Schul- und Kita-Zeiten auseinanderlaufen, darf das nicht zum Familienproblem werden.
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Wohnen und Versorgung
Wer hier zuhause ist, soll hier bleiben können, in jedem Alter. Wohnen für ein langes, selbstbestimmtes Leben gehört nach Ilmenau, vom barrierearmen Apartment bis zur Senioren-WG. So ziehen ältere Generationen um, und junge Familien finden Zugang zu Häusern, die heute kaum auf den Markt kommen. Funktionierende Infrastruktur gehört in jeden Ort der Samtgemeinde. Die geschlossene Apotheke in Melbeck ist ein Beispiel, das nicht zur Regel werden darf.
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Feuerwehr, Vereine und Ehrenamt
Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Es ist der Grund, warum in Deutschland noch so vieles funktioniert, wo es andernorts längst nicht mehr trägt. In der Samtgemeinde Ilmenau zeigt sich das jeden Tag: in der Feuerwehr, im Sport, im Schützenverein, in Heimat- und Kulturpflege, in der Kirche. Zur Unterstützung unserer Ortswehren muss der Feuerwehrbedarfsplan konsequent umgesetzt werden, mit weiteren Investitionen in Gebäude und Ausrüstung. Auch der Katastrophenschutz gewinnt an Bedeutung: Feuerwehrhäuser und Turnhallen müssen im Ernstfall auch als sichere Aufenthaltsräume nutzbar sein. Was für die Feuerwehr gilt, gilt für jeden Verein, jedes Ehrenamt: Anerkennung in Worten ist gut, in Strukturen besser.
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Wirtschaft und Entwicklung
Eine starke Gemeinde braucht eigene Einnahmen. Aber nicht jede Ansiedlung ist gleich viel wert: Wer Hektar verbraucht und kaum Gewerbesteuer bringt, verbaut Natur mit geringem Gegenwert. Stattdessen braucht es eine gezielte Ansiedlungs-Politik: kleinere Betriebe mit hoher Wertschöpfung und Startups als Investition in unsere Zukunft. Sie sichern qualifizierte Arbeitsplätze, lassen Natur unangetastet und stärken die Gemeindefinanzen.
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Mobilität und Verkehr
Wer hier wohnt, muss wegkommen können. Und zurück. Schnelle Busverbindungen in den Hauptverkehrszeiten müssen direkt an die metronom-Fahrpläne anschließen. Das MOIN-Angebot muss bedarfsgerecht aufgestellt sein, für Pendler, Senioren und Schulkinder. Doch das Auto darf nicht vernachlässigt werden: im ländlichen Raum bleibt es unverzichtbar, und unsere Straßen müssen in Stand gehalten werden. Was für die Gemeindestraßen gilt, gilt überregional genauso: der A39-Ausbau wird unsere Region entlasten und verlässlich anbinden.