Sven Behrens am Rednerpult, Schwarz-Weiß-Porträt, gestikulierend während einer Rede

CDUSamtgemeinde Ilmenau

Sven Behrens

Damit die Mitte unserer Gesellschaft wieder im Mittelpunkt der Politik steht.

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Standort: Ilmenau. Stand: Juni 2026.

Mein Kompass

Die Mitte unserer Gesellschaft trägt das Land. Sie arbeitet, sie zahlt ein, sie zieht Kinder groß, sie hält Vereine am Leben. Aber sie ist zu beschäftigt, um laut zu sein. Genau deshalb ist sie über Jahre aus dem Blick der Politik geraten.

Wer heute aufsteigen will, hat es schwerer als seine Eltern. Wer in der Mitte ist, fürchtet zunehmend den Abstieg. Daraus erwächst ein politischer Auftrag.

Das spürt jeder im Alltag. Ein Staat, dessen Bürokratie schneller wächst als seine Lösungsfähigkeit. Eine Rente, mit der man nach einem Arbeitsleben kaum über die Runden kommt. Ein Wohnraum, der für junge Familien unerreichbar wird. Eine Schule, die Leistung scheut. Ein öffentlicher Raum, in dem nicht mehr für alle gleich die Regeln gelten.

Die Antwort liegt darin, das Versprechen der Mitte einzulösen. Leistung muss sich lohnen. Aufstieg muss möglich bleiben. Heimat muss bezahlbar sein. Der Staat muss helfen statt blockieren. Wer arbeitet, einzahlt, einsteht, verdient Anerkennung, nicht Verdacht.

Sven Behrens in einer Bibliothek, sitzend mit gefalteten Händen, ruhige Atmosphäre

Verantwortung beginnt nicht erst in Berlin.

Themen

Sechs Themen für eine starke Mitte vor Ort.

  1. Digitalisierung und Bürokratieabbau

    Eine Verwaltung muss dem Bürger dienen, nicht ihn gängeln. Als Softwareentwickler kenne ich diese Strukturen aus der Praxis: schlechte Prozesse werden durch Digitalisierung nicht besser, nur schneller verwirrend. Erst aufräumen, dann automatisieren. Was hier an Kapazität frei wird, schafft Spielraum für die folgenden Punkte.

  2. Bildung und Schule

    Wer hier zur Schule geht, soll Chancen finden, keine Hürden. Unsere drei Grundschulen brauchen verlässliche Investitionen, an allen Standorten. Keiner darf zurückbleiben. Ganztagsschulen sind ein Angebot, kein Eingriff: der Elternwille bleibt maßgeblich. Damit Familie und Beruf auch außerhalb der Schulzeiten vereinbar bleiben, muss die Anschluss- und Ferienbetreuung verlässlich sein. Wo Schul- und Kita-Zeiten auseinanderlaufen, darf das nicht zum Familienproblem werden.

  3. Wohnen und Versorgung

    Wer hier zuhause ist, soll hier bleiben können, in jedem Alter. Wohnen für ein langes, selbstbestimmtes Leben gehört nach Ilmenau, vom barrierearmen Apartment bis zur Senioren-WG. So ziehen ältere Generationen um, und junge Familien finden Zugang zu Häusern, die heute kaum auf den Markt kommen. Funktionierende Infrastruktur gehört in jeden Ort der Samtgemeinde. Die geschlossene Apotheke in Melbeck ist ein Beispiel, das nicht zur Regel werden darf.

  4. Feuerwehr, Vereine und Ehrenamt

    Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Es ist der Grund, warum in Deutschland noch so vieles funktioniert, wo es andernorts längst nicht mehr trägt. In der Samtgemeinde Ilmenau zeigt sich das jeden Tag: in der Feuerwehr, im Sport, im Schützenverein, in Heimat- und Kulturpflege, in der Kirche. Zur Unterstützung unserer Ortswehren muss der Feuerwehrbedarfsplan konsequent umgesetzt werden, mit weiteren Investitionen in Gebäude und Ausrüstung. Auch der Katastrophenschutz gewinnt an Bedeutung: Feuerwehrhäuser und Turnhallen müssen im Ernstfall auch als sichere Aufenthaltsräume nutzbar sein. Was für die Feuerwehr gilt, gilt für jeden Verein, jedes Ehrenamt: Anerkennung in Worten ist gut, in Strukturen besser.

  5. Wirtschaft und Entwicklung

    Eine starke Gemeinde braucht eigene Einnahmen. Aber nicht jede Ansiedlung ist gleich viel wert: Wer Hektar verbraucht und kaum Gewerbesteuer bringt, verbaut Natur mit geringem Gegenwert. Stattdessen braucht es eine gezielte Ansiedlungs-Politik: kleinere Betriebe mit hoher Wertschöpfung und Startups als Investition in unsere Zukunft. Sie sichern qualifizierte Arbeitsplätze, lassen Natur unangetastet und stärken die Gemeindefinanzen.

  6. Mobilität und Verkehr

    Wer hier wohnt, muss wegkommen können. Und zurück. Schnelle Busverbindungen in den Hauptverkehrszeiten müssen direkt an die metronom-Fahrpläne anschließen. Das MOIN-Angebot muss bedarfsgerecht aufgestellt sein, für Pendler, Senioren und Schulkinder. Doch das Auto darf nicht vernachlässigt werden: im ländlichen Raum bleibt es unverzichtbar, und unsere Straßen müssen in Stand gehalten werden. Was für die Gemeindestraßen gilt, gilt überregional genauso: der A39-Ausbau wird unsere Region entlasten und verlässlich anbinden.

Eine starke Stimme für die Mitte.

Wenn Ihnen diese Themen auch am Herzen liegen, wählen Sie mich am 13. September 2026 in den Rat der Samtgemeinde Ilmenau und in den Gemeinderat Melbeck, auf der Liste der CDU.

Haben Sie weitere Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie mir bitte.

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